Maria von Guadalupe

 Erscheinungen in Guadalupe (Mexico) 1531

 

Festtag der Heiligen Maria von Guadalupe: 12. Dezember

Festtag des Heiligen Juan Diego:
                  9. Dezember
 

Juan Diego Cuauhthlatoatzin, ein aztekischer Indianer, wurde im Jahr 1474 in Cuautlitlan, in der Nähe von Mexico City (Mexico) geboren.Vieles über sein Leben ist noch nicht bekannt. Sein Familienname bedeutet 'sprechender Adler'. Er war von einfacher Herkunft,aber kein Sklave. Sein Beruf war Bauer und Weber von Decken. Er hatte ein Stück Land, auf dem er ein Haus gebaut hatte. Er war ein begabtes Mitglied von dem Chichimeca Volk, welches im Tal von Anahuac lebte. Einige Jahre später wurde sein Land von den Spaniern entdeckt. Nachdem Bruder Toribio de Benavente das Evangelikum bei den Indianern gepredikt hat, bekehrten Cuauthlatoatzin und seine Frau sich 1525 zum Christentum. Bei seiner Taufe wählte er den Namen Juan Diego und seine Frau Maria Lucia. Als Maria Lucia 1529 verstarb, blieb er kinderlos zurück und zog zu seinem Onkel Juan Bernardino. Dieser wohnte in einem abgelegenen Ort Tolpetlac,in den Hügeln, zwanzig Kilometer vom Dorf und der Kirche entfernt.

Am 9. Dezember 1531 steht der 57- jährige Juan früh auf, für den langen Weg zur Frühmesse im Dorf. Auf einem Hügel von Tepeya hörte er auf einmal leise Musikklänge und eine liebliche Stimme, die rief:" Juantz-zin, Juan Diegotz, wo gehst du hin?" Das war sehr merkwürdig, weil Juan Diego nur als kleines Kind so genannt wurde. Er war so überrascht, dass er im in schnellem Tempo den Hügel hinauf rannte. Und was er dort sah,hat er sein ganzes Leben noch nicht gesehen. Die heilige Maria erschien an ihm als eine schöne junge Frau, nicht älter als vierzig Jahre, auf einer Wolke stehend. Sie strahlte ein wunderschönes Licht aus. Sie trug ein langes Kleid, das wie die Sonne Licht gab. Das Licht war so hell,dass die Steine und Felsen des Hügels wie Edelsteine funkelten. Regenbögen gaben den Himmel und der Erde fröhliche Farben. Die Himmelserscheinung beruhigte Juan schnell und sagte:"Ich bin die Jungfrau Maria, Mutter von dem Wahren Gott,von Ihm, durch Dem alles lebt,der Schöpfer der Menschheit,der Meister vom Ewigen Jetzt und der Herr des Himmels und der Erde.Sie fragte Juan folgendes:"Ich wünsche mir sehnlichst und es ist mein Wille, dass man auf dieser Stelle eine kleine Kapelle für mich baut, mein Haus für Gott.

Juan ging zum Bischof, Juan de Zumarrage, aber er glaubte ihm nicht. Auf dem Weg nach Hause, kletterte Juan erneut den Hügel hinauf und sah die Himmelserscheinung wieder. Am 10. Dezember 1531 ging Juan wieder nach Tepeyac. Auf dem Hügel wartete die Marienerscheinung schon auf ihm. Juan fragte die Heilige Maria ob Sie nicht jemand mit mehr Einfluss zum Bischof senden könne, weil man ihm, einen armen Bauer doch nicht glauben würde. Die Heilige Mutter antwortete mit einem lieblichen Lächeln:"Es ist an dir, kleinstes meiner Kinder, Mir zu dienen und Meinen Wunsch zu vermitteln". Wieder ging Juan zum Bischof, der anfing zu zweifeln. Sollte der simpele Bauer tatsächlich die göttliche Mutter gesehen haben? Der Bischof fragte Juan um ein Zeichen von der Marienerscheinung und somit die Wahrheit seiner Worte zu beweisen.

Beharrlich ging der Indianer jeden Tag zum Hügel. Am Dienstag,den 12. Dezember 1531 erschien ihm die Mutter aller Menschen zum letzten Mal. Bei dieser Erscheinung sagte Maria zu Juan, dass er ganz oben auf den Hügel gehen soll, um dort Blumen zu pflücken. Es war Mitte Dezember und im Winter blühen keine Blumen. Aber Juan tut was die Heilige Mutter sagt und ist sehr überrascht als er oben auf dem Hügel ankommt, der überdeckt ist mit einem Teppich von Blumen. Er packte eine armvoll Blumen und hielt sie an seiner Brust unter seinem Mantel. Auf Marias Bitte hin ging er zum Bischof. Juan wird zum dritten Mal beim Bischof vorgelassen. Er öffnet seinen Mantel, aber durch seine Unachtsamkeit fällt der ganze Blumenstrauss zu Boden. Der Bischof schaut nicht auf die Blumen, sondern mit grossen Augen auf den weissen Mantel von Juan. An der Innenseite des Mantels sieht er ein Bild von ungekannter Finesse. Es ist das Gesicht der Heiligen Jungfrau, der göttlichen Mutter. Ein mütterliches, sanftes Lächeln erhellte Ihr Gesicht. Sie ist unglaublich schön. sie hält Ihre Hände zusammen, Ihr Kopf leicht nach rechts gebeugt, bedeckt mit einem Tuch, das umsäumt ist mit goldenen Sternen, welches bis auf Ihre Füsse fällt. Unterstützt von einem Engel mit halb ausgebreiteten Flügeln bedeckt Sie die Sonne auf eine Weise, dass die Strahlen aus ihrem Körper zu strahlen scheinen. Juan de Zumarrage ist wahrlich überwältigt von diesem Anblick, der zweifellos nicht von dieser Welt ist. Noch immer wird dieses Bild auf einem Stück Wolle im Heiligtum von Guadalupe verehrt. Am gleichen Tag erscheint Maria an dem Onkel Juan Bernardino. Er war ernsthaft krank und wurde geheilt. Die Heilige Mutter fragte an ihm Sie fortan als Maria von Guadalupe zu verehren.

Da glaubte der Bischof den alten Indianer und gab ihm seine Zustimmung, um sein weiteres Leben als Einsiedler in einem Gebäude nahe der Kirche zu verbringen,das für die Gottesmutter gebaut wurde. Er sorgte für die Kirche und für die ersten Piger, die kamen um zu der Gottesmutter, die Mutter von Jesus und allen Menschen zu beten. Grösser als die sichtbare Gnade, die Juan empfing als der ausgewählte Botschafter von Mutter Maria, war die innere Erleuchtung,die er empfing. Seit den Erscheinungen bestand sein Leben ausschliesslich aus Gebet, Tugendhaftigkeit und endlose Liebe für Gott und den Nächsten. Kurz darauf beginnt der Bischof mit dem Bau einer neuen Kapelle. Auf dem Mantel, eine sogenannte Tilma, blieb das Bild von der Erscheinung erhalten, trotz der 'Unfälle', die damit passierten [Säure fiel 1791 darauf, Bombenanschlag]. Nach den Erscheinungen in Guadalupe, bekehrten sich neun Million Menschen sich zum christlichen Glauben in zehn Jahren. Der Name Guadalupe kann aus dem aztekischen "quatlasupe' - Sie, Die die Schlange zertretet, abgeleitet werden. Das erinnert an Genesis 3:15, das auch auf einer Tilma abgebildet ist. Die Botschaften die Mutter Maria in Guadalupe gab, sind aufgeschrieben in der Nican Mopohua, geschrieben in der lokalen Indianersprache.

Die Erscheinung ist offiziell als wahr anerkannt worden. Vierundzwanzig Päpste haben unsere Liebe Mutter von Guadalupe geehrt. Papst Johanne Paulus ll hat den Wallfahrtsort vier Mal besucht, 2002 zum letzten Mal. Der Festtag von Maria von Guadalupe ist der 12.Dezember. Sie ist ernannt zur Patronin von beide Amerikas. Die Erscheinung inspirierte Millionen Indianer, während und nach Diego's Leben, sich bei der römisch-katholischen Kirche anzuschliessen. In kirchlichen Kreisen wird davon ausgegangen, dass die Heiligsprechung den Streit der Indianer gegen ihre Zurückgebliebenheit verstärkt. Manche Historiker bezweifeln Juan Diegos Existenz. Sie behaupten, dass die Priester ihn ausgedacht haben, um die einheimische Bevölkung zum katholischen Glauben zu bewegen. Kirchliche Autoritäten bestreiten diese Theorie. Sie behaupten über genügend historische Dokumente zu verfügen, womit das Leben von Juan Diego und die besonderen Geschehnisse rund um und nach den Erscheinungen bewiesen werden kann.

Juan Diege war ein demütiger und frommer Mensch. Er war ein inniger Anbeter von Christus in der Heiligen Eucharistie. Er verstarb im Jahr 1548 im Alter von 74 Jahren. Er wurde eine populaire Persönlichkeit in ganz Lateinamerika. Im Jahr 1737 wurde die Heilige Maria von Guadalupe die Patronin von Mexico, 1910 von Nord-und Südamerika, und 1935 von den Filipinen. Juan Diego Cuauhtlatoatzin wude in der ersten Kirche begraben, die an die Jungfrau geweiht wurde. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts sah man in den Pupillen der Augen von der Jungfrau Maria,wie Juan Ihr den Strauss Rosen überreicht, um den Sie gefragt hatte. Am 6. Mai 1990 wurde Juan Diego von Johannes Paulus ll selig gesprochen und zwölf Jahre später am 31. Juli 2002 wurde er in der grossen Basilika der Heiligen Jungfrau von Guadalupe durch Papst Johannes Paulus ll heilig gesprochen. Der Papst nutzte die Gelegenheit, um die anhaltende Diskriminierung der Indianer zu bekritisieren. Er plädierte für ein "besseres Mexico mit mehr Gerechtigkeit und Solidarität." Am 12. Dezember feiert man das Fest der Jungfrau Maria von Guadalupe, die Schutzpatronin von ganz Mexico. Tausende Menschen gehen dann in die Basilika in Mexico- Stadt. Viele Gläubige kriechen dann auf ihren Kniien über den Weg, über den grossen Platz hin zum Eingang der Kirche. Das Heiligtum Unserer Lieben Mutter van Guadalupe liegt 15 Kilometer nördlich von Mexico- Stadt entfernt. Da stand auch die alte Basilika aus dem 16. Jahrhundert. Diese wurde 1974 durch eine neue Kirche ersetzt, weil die alte einzustürzen drohte. Guadalupe ist der grösste Marienwallfahrtsort der Welt. Jährlich wird dieser von 20 Million Pilgern besucht.

Nachschrift Webmaster:

Die Abbildung,die der Bischof vom Gesicht der Heiligen Maria an der Innenseite seines Mantels entdeckte, war von ungekannter Finesse. Wissenschaftler haben festgestellt, dass das prächtige Bild, das auf Jute"gedruckt" ist, keine Malerei sein kann und dass es keine natürliche Erklärung für die Entstehung davon gibt. Unter den Sachverständigern gibt es weinger Zweifel über den übernatürlichen Charakter von Guadalupe, als wie über das Leichentuch von Turin. Neun Million Azteken wurden in einigen Jahren römisch-katholisch. An einem Tag wurden manchmal mehr als 14.000 Menschen von zwei Priestern getauft. Über Maria von Guadalupe ist ein schönes Buch erschienen:"Das Wunder von Guadalupe" und 1991 herausgebracht bei Hovine,Marquain[Belgien].

 

Heilige Juan Diego
1474 - 1548

 

 

 

 

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Marien-Erscheinung in Paris 1830

 


 

 

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